John Siracusa nimmt 10.6 unter die Lupe

September 1st, 2009

Schon seit den ersten Versionen von Mac OS X (Developer Preview 2, Developer Preview 3, Developer Preview 4, Public Beta, 10.0, 10.1, 10.2, 10.3, 10.4, 10.5) ist John Siracusa ein Garant für qualitativ hochwertige Reviews zum Thema Mac OS X.
Ars Technica veröffentlichte nun seinen neuesten Beitrag: Den wohl netzweit bisher umfangreichsten Artikel zu Mac OS X 10.6 Snow Leopard. Lesenswert!

Webseiten im Internet Explorer 6 testen – Teil 2

August 26th, 2009

Heute testete ich eine weitere Möglichkeit, welche im ersten Moment recht komplex erscheint, letztlich aber einfach einzurichten ist.

Die Rede ist von ies4osx in Kombination mit X11 sowie Darwine.

Da X11 von Apple nur stiefmütterlich gepflegt wird (Version 2.1.6 vs. Version 2.4.0) und auch das offizielle Darwine der aktuellen Wine-Entwicklung etwas hinterherhinkt (Version 0.9.27 vs. Version 1.0.1), empfielt es sich, folgende Quellen zu benutzen:

1. Beim XQuartz Projekt erhalten wir X11:

X11-2.4.0.dmg (69,9 MB)

X11

2. Auf der Webseite von Mike Kronenberg finden wir eine vorkompilierte aktuelle Version von Darwine (inkl. Freetype und TRiX):

Darwine-x86-1.0.1.dmg (27,2 MB)

Darwine

Sind X11 und Darwine installiert, ist es an der Zeit, sich ies4osx zu installieren: ies4osx-3_0_1.zip (581 KB)

ies4osx

Der Installer ist im Prinzip selbsterklärend.

ies4osx_installer

Auf dem Schreibtisch findet sich nun der Internet Explorer 6, welcher in X11 startet.

Internet_Explorer_6_X11_small

Das Rendering der Seiten entspricht leider nicht zu 100% dem, was man im Internet Explorer 6 unter einem “echten” Windows zu sehen bekommt. Für einen kurzen Test und die Vermeidung der gröbsten Schnitzer bei der HTML- und CSS-Entwicklung ist es aber sicher ausreichend.

Als wirklich problematisch erweist sich die Einbindung des Internet Explorer 7. Hier hat man nicht nur mit Rendering-Problemen zu kämpfen, sondern mit ungewöhnlich hoher CPU-Last bis hin zu Abstürzen.

Für einen sauberen und zuverlässigen Test sind meiner Erfahrung nach VMware Fusion + Windows XP + Multiple IE das beste Gespann.

Webseiten im Internet Explorer 6 testen

August 24th, 2009

Leider sind Webentwickler bei bestimmten Projekten nach wie vor darauf angewiesen, Ihre Seiten auch unter dem veralteten Microsoft Internet Explorer 6 zu testen. Da die Entwicklung des Internet Explorer für Mac OS X schon mit der Version 5.1.7 eingestellt wurde, kommt man in diesem Fall nicht um Windows herum. Seit in den Apple-Rechnern intel-Prozessoren arbeiten, lässt sich das Betriebssystem aus dem Hause Microsoft jedoch in annehmbarer Geschwindigkeit nutzen (VirtualPC wie auch GuestPC auf PPC-Macs waren bzw. sind im praktischen Arbeitsalltag leider kaum zu gebrauchen).

Für “Windows auf dem Mac” bieten sich verschiedene Möglichkeiten an: Entweder richtet man sich mit Hilfe von Apples BootCamp eine Windows-Partition parallel zur Mac OS X Partition ein oder aber man nutzt eine Virtualisierungslösung wie z.B. VMware Fusion, Parallels Desktop oder VirtualBox von Sun. Das auf WINE basierende CrossOverX verzichtet komplett auf Windows, unterstützt den IE6 bisher aber nur unzureichend. Hier sorgen vor allem fehlende Windows-Schriften für diverse Rendering-Probleme.

Da eine Lösung per Bootcamp-Partition einen umständlichen Neustart in Windows erfordert und die beiden führenden Virtualisierungslösungen VMware Fusion und Parallels Desktop kommerzielle und damit kostenpflichtige Lösungen sind, werde ich mich in diesem Artikel auf das frei erhältliche VirtualBox konzentrieren. Mit einem bei Microsoft erhältlichen VirtualPC-Festplattenabbild lässt sich sogar die Anschaffung einer Windows-Lizenz vermeiden.

Sun_VirtualBox_small

Zuallererst läd man sich hier die Datei “IE6-XPSP3.exe” herunter:

Um die .exe-Datei extrahieren zu können, installieren wir uns das Kommandozeilentool RAR.

Aus dem extrahierten Archiv kopieren wir uns die beiden Kommandozeilenbefehle rar sowie unrar in unser bin-Verzeichnis (Administrator-Identifizierung erforderlich).

CLI rar & unrar

bin ist einer der vielen unsichtbaren Ordner von Mac OS X, wir erreichen diesen aber bequem über das Finder-Menü “Gehe zu/Gehe zum Ordner …”.

Gehe zum Ordner

Ein “unrar e” per Terminal und die Datei “IE6-XPSP3.exe” per drag’n'drop eingefügt entpackt uns nun die Datei (dies dauert ca. eine Minute).

unrar_e_dateipfad

In unserem Benutzerverzeichnis finden wir nun die Datei “XP SP3 with IE6 2009-Apr.vhd”, dies ist das von uns benötigte Festplattenabbild, welches erfreulicherweise automatisch von VirtualBox akzeptiert wird – Konvertierungsorgien, wie noch in älteren Versionen nötig, gehören somit der Vergangenheit an.

Beim Einbinden dieses Images in die VirtualBox läuft dennoch nicht alles so sauber ab wie bei den kommerziellen Mitbewerbern. U.a. muss man, auch wenn man die mitgelieferten “Gasterweiterungen” installiert hat, den Ethernettreiber manuell installieren. Diesen findet man glücklicherweise auf den Seiten von AMD:

http://www.amd.com/us-en/assets/content_type/utilities/V4.51.zip

Auch der freigegebene “Gemeinsame Ordner” wird leider nicht so komfortabel in die virtuelle Maschine integriert, wie man das vielleicht von VMware oder Parallels gewohnt ist.

Erst der manuelle Weg über “My Network Places”, “Add A Network Place”, “Choose Another Network Location”, “Browse”, “Entire Network” und schließlich “VirtualBox Shared Folders” führt hier zum Ziel.

Ist der “WinXP_SignedDriver” aber einmal installiert, kann man endlich auch den Internet Explorer 6 zum Testen der eigenen Webseiten nutzen.

IE6 Test Rendering

Die kleinen Ungereimtheiten enden hier aber noch nicht: Auch mit den USB-Treibern gibt es leider Probleme, so dass z.B. ein USB-Stick nicht eingebunden wird. Auch das von VirtualBox verlangte “Service Pack 3″-Image konnte diese Probleme nur teilweise beheben. Ja, selbst der Ton funktioniert hier bisher nicht aufgrund fehlender Audiotreiber.

Summa summarum ist VirtualBox eine interessante, weil komplett kostenfreie Variante, den Internet Explorer 6 unter Mac OS X für Testzwecke zu nutzen.

Die wenigsten Probleme und den besten Support hat man meiner Erfahrung nach bei VMware. 29,90 € berappen Schüler, Studenten, Lehrer und Dozenten, alle anderen zahlen 49,90 €. Eine 30-Tage-Demoversion ist ebenfalls verfügbar.

Bleibt lediglich abzuwarten, ob Microsoft erneut neue VPC-Images online stellt (so wie schon einmal im April 2009 geschehen), denn das aktuelle Image läuft Ende August 2009 ab.

Was mich interessiert: Wie testet Ihr Eure Webseiten auf IE6-Kompatibilität?

Bildschirmfotos unter Mac OS X erstellen

Juli 10th, 2009

Oft fragt man mich nach den Tastaturkürzeln für die Erstellung von Screenshots unter Mac OS X, deshalb an dieser Stelle eine kleine Anleitung.

Möchte man den gesamten Bildschirm fotografieren, hält man die Apfel- sowie die Shift-Taste gleichzeitig gedrückt und drückt dann die Taste 3. Die Aufnahme wird als „Bild 1.png“ auf dem Schreibtisch gespeichert. Weitere Bilder werden automatisch durchnummeriert.

Wenn man nur einen bestimmten Bildschirmbereich fotografieren möchte, drückt man statt der Taste 3 die Taste 4. So verwandelt man den Mauszeiger in ein Fadenkreuz, mit dem man einen gewünschten Bereich markieren kann. Im Idealfall setzt man am gewünschten Bereich oben links an, hält dann die linke Maustaste gedrückt und zieht die Maus bis zur rechten unteren Ecke des Bereichs, der aufgenommen werden soll. Sobald man die Maustaste loslässt, wird der markierte Bildschirmbereich fotografiert. Das aufgenommene Bild findet man ebenfalls auf dem Schreibtisch.

Auch grafische Elemente von Mac OS X lassen sich fotografieren (Fenster, Ordner, Dateien, das Dock sowie Menüs). Man hält dazu die Apfel- sowie die Shift-Taste gleichzeitig gedrückt und drückt dann zusätzlich die Taste 4. Der Mauszeiger hat sich nun wieder in das Fadenkreuz verwandelt. Wenn man jetzt die Space-Taste betätigt, wird das Fadenkreuz zu einem Fotoapparat. Damit kann man einzelne grafische Elemente selektieren, ein Klick auf die linke Maustaste agiert als „Auslöser“. Das Besondere: Auch verdeckte oder außerhalb des sichtbaren Bildschirmbereichs befindliche Elemente werden komplett aufgenommen und als Bild auf dem Schreibtisch abgelegt.

Abbrechen kann man alle Aktionen jederzeit mit der Escape-Taste.

Seit Mac OS X 10.5 Leopard existieren ein paar zusätzliche Optionen:

  1. die Space-Taste gedrückt halten um den markierten Bereich zu verschieben
  2. die Shift-Taste gedrückt halten um den markierten Bereich in der Vertikalen oder Horizontalen anzupassen
  3. die Options-Taste gedrückt halten für zentrierte Größenänderung

Einige weniger bekannte Optionen sollen natürlich nicht unerwähnt bleiben:

A) Wenn man das Bildschirmfoto lediglich in einem anderen Programm einsetzen möchten (z.B. zum Versand per Apple Mail), hält man beim „Auslösen“ zusätzlich die Control-Taste gedrückt. Dann wird der Screenshot in der Zwischenablage abgelegt, statt ihn auf dem Schreibtisch als Bild abzuspeichern.

B) Mac OS X speichert Bildschirmfotos seit Mac OS X 10.4 Tiger als PNG-Bilder auf dem Schreibtisch (unter 10.3 Panther wurden PDFs erzeugt, unter 10.2 Jaguar JPGs). Mit Hilfe des Terminals kann man jedoch das Speicherformat selbst bestimmen:

defaults write com.apple.screencapture type image_format

Das image_format ersetzt man wahlweise durch jpg, tiff, pdf, png, bmp oder pict. Wenn man nun den Benutzer ab- und wieder anmeldet, ist das neue Bildschirmfoto-Format eingestellt. Alternativ kann man auch via Terminal den System-Prozess „SystemUIServer“ beenden:

killall SystemUIServer

Mit dem Befehl exit beendet man den aktuellen Terminal-Prozess.

C) Sollte man Screenshots ohne den Mac OS X typischen Schatteneffekt erstellen wollen, lässt sich auch dies leicht per Terminal einrichten:

defaults write com.apple.screencapture disable-shadow -bool true

Per

killall SystemUIServer

lässt sich der “SystemUIServer”-Prozess beenden, so dass diese Einstellung ohne ab- und wieder anmelden des Benutzers aktiv wird.

Das Standard-Verhalten ließe sich jederzeit wieder folgendermaßen aktivieren:

defaults write com.apple.screencapture disable-shadow -bool false

D) Natürlich kann man auch den Speicherort für Bildschirmfotos per Terminal ändern:

defaults write com.apple.screencapture location /Pfad

Den /Pfad ersetzt man durch den gewünschten Ordner. Am Einfachsten geschieht das, indem man sich den Ordner im Finder “greift” und über dem Terminal-Fenster „fallen lässt“.

Interessant: Wenn man den speziell definierten Zielordner löscht, ist die Bildschirmfoto-Funktionalität bis auf Weiteres unterbunden.

Wesentlich weiter reichende Möglichkeiten (inkl. Video & Ton) bieten spezielle ScreenCapture-Programme wie z.B.:

SnapzProX: http://www.ambrosiasw.com/utilities/snapzprox/
ScreenFlick: http://www.araelium.com/screenflick/
ScreenFlow: http://www.varasoftware.com/products/screenflow/
Screenium: http://www.synium.de/products/screenium/index.html
CaptureMe: http://www.chimoosoft.com/products/captureme/

Apples Update/Upgrade-Politik

Juni 18th, 2009

Die kürzlich veröffentlichte Version 4 von Safari schließt Unmengen an Sicherheitslücken, die in Safari 3.2.1 wahrscheinlich nach wie vor vorhanden sind. Gestern wurde nun auch die neue Version 3.0 des Betriebssystems für iPod Touch und iPhone veröffentlicht, und auch diese Aktualisierung schließt mehrere Sicherheitslücken, die in der Version 2.2.1 offensichtlich niemals beseitigt werden. Dass es mit den Sicherheits-Aktualisierungen für Mac OS X allein nicht getan ist, stellte ich ja schon vor einiger Zeit fest. Jedoch ist diese neuerliche Update/Upgrade-Politik noch bedenklicher – Updates, welche Sicherheitslücken beseitigen, gibt es nach Veröffentlichung einer neuen Programmversion nicht mehr, man wird sozusagen zum Upgrade “gezwungen” oder surft mit einem potentiell gefährdeten System. Angesichts dieser aktuellen Situation wird der Wunsch nach einer Mac OS X Version von Secunias Personal Software Inspector konkreter…

Aktualisierung: Laut PocketGamer wird die Firmware 3.1.3 für den iPod Touch neuerdings kostenfrei angeboten. Somit sind dann zwar endlich die Sicherheitslücken kostenfrei geschlossen, allerdings auch diejenigen, die bisher einen Jailbreak ermöglichten – Honi soit qui mal y pense… ;)

QuickTime 7.6 schließt mehrere Sicherheitslücken

Januar 21st, 2009

Soeben veröffentlichte Apple ein Update auf QuickTime Version 7.6 und schließt damit insgesamt 7 Sicherheitslücken. Die Beschreibung der Lücken findet sich hier.

Ergänzung 1: An dieser Stelle sei noch einmal explizit darauf hingewiesen, dass Safari- wie auch QuickTime-Updates Sicherheitslücken schließen, welche nicht von den allgemeinen Mac OS X Sicherheits-Aktualisierungen geschlossen werden! Ob sich diese Eigenart mit dem kommenden Mac OS X 10.6 Snow Leopard ändert, wird sich zeigen …

Windows 7 Beta auf dem Mac

Januar 21st, 2009

Nachdem die Microsoft-Server unter der anfänglichen Flut der Anfragen zeitweise zusammenbrachen, lässt sich die Beta-Version des Vista-Nachfolgers Windows 7 mittlerweile problemlos herunterladen (eine Live-ID vorausgesetzt).

2,41 GB belegt die deutsche 32-Bit-Version des ISO-Images, welches man in VMware Fusion 2.0.1 als virtuelle DVD einbindet (ein Brennen ist also nicht nötig). Als vorgefertigte Umgebung empfiehlt sich, Windows Server 2008 auszuwählen – so lassen sich später auch die VMware Tools problemlos integrieren. Die Installation funktioniert erfreulich schnell (3 kleine Updates wurden nach Fertigstellung nachgereicht), am Ende belegt die Virtuelle Maschine ca. 5 GB Festplattenplatz. Das System selbst fühlt sich um einiges schneller an als Vista (vergleichbar mit XP), mangels Windows-Erfahrung tauchte ich aber nicht weiter in die Untiefen des Systems… ;)
Der neue Internet Explorer 8 besteht nun erfreulicherweise den Acid 2 Test, beim aktuellen Acid 3 Test ist er jedoch weiterhin weit abgeschlagen (20 von 100 möglichen Punkten).

Aero wird momentan noch nicht in der Virtualisierung unterstützt, ob sich dies dann nach dem offiziellen Release von Windows 7 ändert, wird sich zeigen.
Lauffähig ist das (nicht für den kommerziellen Einsatz, sondern nur für Testzwecke zugelassene) Windows 7 bis zum 1. August 2009.

Webseiten inkl. PHP lokal unter Mac OS X testen

Januar 16th, 2009

Dank des BSD- bzw. Unix-Unterbaus von Mac OS X ist im System nicht nur der bekannte Webserver Apache integriert, sondern auch PHP. Der Webserver lässt sich sehr einfach über die Systemeinstellungen (Sharing/Web-Sharing) aktivieren und ist dann u.a. über http://127.0.0.1/~BENUTZERNAME erreichbar (wobei BENUTZERNAME durch den Kurznamen des angemeldeten Benutzers ersetzt werden muss). Um auch PHP nutzen zu können, muss dieses jedoch erst manuell aktiviert werden. Dazu startet man das Terminal (zu finden in Programme/Dienstprogramme) und gibt dort folgende Zeile ein (mit Enter bestätigen):

cd /etc/apache2/

Mit dem Befehl:

ls

(ebenfalls gefolgt von einem Enter) kann man sich das Verzeichnis auflisten lassen, in dem man sich aktuell befindet.

Mit der folgenden Befehlszeile öffnet man die Konfigurationsdatei httpd.conf mit root-Rechten (sudo) im Editor Pico (die Eingabe des geforderten Passwortes wird nicht angezeigt, dies ist normal):

sudo pico httpd.conf

Mit der Tastenkombination ctrl+V blättert man nun so weit, bis die Zeile:

#LoadModule php5_module        libexec/apache2/libphp5.so

zu sehen ist.

Mit Hilfe der Pfeiltasten geht man jetzt zu besagter Zeile und löscht das Auskommentierungszeichen #, so dass folgende Zeile entsteht:

LoadModule php5_module        libexec/apache2/libphp5.so

Mit der Tastenkombination ctrl+O (gefolgt von Enter) speichert man die Datei, mit ctrl+X verlässt man den Editor und befinden sich wieder beim Eingabeprompt des Terminals. Den Terminalprozess kann man nun mit dem Befehl:

exit

beenden und das Programm schließen. Einmal den Web-Sharing Dienst beendet und wieder neu gestartet ist PHP ab sofort aktiviert.

Zum Testen werde ich in den kommenden Tagen eine Beispieldatei zur Verfügung stellen.

Gamma-Werte aus PNGs entfernen

Januar 16th, 2009

GammaSlamma ist ein kleines praktisches Tool, um die Gammawerte aus PNG-Dateien zu entfernen. So lässt sich gewährleisten, dass die Farben in unterschiedlichen Browsern auf den verschiedensten Betriebssystemen gleich dargestellt werden. Leider führt der ursprüngliche Link nicht mehr zum Ziel, auch MacUpdate und VersionTracker helfen nicht weiter. Eine Anfrage beim Entwickler Shealan Forshaw blieb bisher unbeantwortet.

Ergänzung 1: Mit freundlicher Genehmigung von Shealan Forshaw kann GammaSlamma nun bei mir herunter geladen werden.

Alternativ kann man auch das Tool diegamma bemühen, welches, wie auch GammaSlamma, auf der OpenSource-Lösung pngcrush basiert. Etwas ärgerlich ist die offensichtlich zwingend notwendige Eingabe des Administrator-Passwortes bei Programmstart – dies sollte bei einem kleinen Programm, dass per drag’n'drop installiert wird, eigentlich nicht nötig sein. Deshalb würde ich eher zu GammaSlamma raten.

Ergänzung 2: Eine umfangreiche Beschreibung des PNG-Gammawert-Problems findet sich bei Henri Sivonen.

WebKit Nightly Builds

Januar 14th, 2009

Bereits in vielen bekannten Mac OS X Anwendungen wie z.B. Adium, Coda oder Pixelmator integriert, bietet die neuerliche Unterstützung des Frameworks Sparkle nun auch für die neuesten Safari-Testversionen eine einfache Update-Möglichkeit.